Ortsverbundenheit und Sachkenntnis sind die Grundlagen unserer Politik.
Für manche Dinge braucht man einen langen Atem. Hier ist das Seniorenzentrum in Grünwettersbach ein gutes Beispiel. Jetzt sind alle sehr froh darüber, dass wir im Herbst ein Seniorenzentrum einweihen können. Dies steigert nicht nur die Attraktivität unserer Heimat, sondern erlaubt es jetzt auch, im Bereich des Grünzuges zwischen Grünwettersbach und Palmbach neue städtebauliche Akzente zu setzen. Ich hoffe, dass sich in Hohenwettersbach „dasselbe in Grün“ schaffen lässt.
Wir kämpfen um eine gute Nahversorgung für unsere Bevölkerung – nicht immer öffentlich und laut! Zum einen geht es uns darum, dass bestehende Betriebe erhalten bleiben. Das Beste ist, wir kaufen dort auch ein! Aber wir verschließen uns der Entwicklung in diesem Bereich nicht und fordern eine langfristige Nahversorgungsplanung.
Unsere Stadtteile brauchen eine behutsame Entwicklung nicht zuletzt auch deshalb, um unsere Infrastruktur zu erhalten. Dies ist mit der Umsetzung des Gewerbegebietes „Im Winterrot“, der Baugebiete „Ob den Gärten“ und Klam/Illwig erfolgreich gelungen. Wir leben hier auf der Insel der Glückseeligen, aber ohne Arbeit und Arbeitsplätze ist alles nichts! Umso besser ist es, wenn auf den Gewerbegebieten am Ostrand der Stadt wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Leider haben wir eines nicht geschafft: Den Erhalt des Wettersbacher Hallenbades. Sie wissen, dass wir uns seid Jahren auf allen politischen Ebenen für dieses Ziel verkämpft haben, leider erfolglos. Wir stellen uns den Fakten und haben die rasche Umnutzung in eine Multifunktionshalle gefordert, weil wir wissen, dass uns ein erschwinglicher Raum für Familienfeiern, kleinere Vereinsveranstaltungen oder sportliche Aktivitäten fehlt. Dessen ungeachtet werde ich mich auch in der Zukunft für ein zumutbares Schulschwimmangebot für die Bergdörfer einsetzen. Ich würde mich freuen, wenn dies ein Stück weit im Wolfartsweierer Freibad gelingen kann und damit ein Beitrag für ein gelungenes Bürgerengagement geleistet werden kann.
Unsere Busanbindung ist auch durch unsere Verbesserungsinitiativen beneidenswert geworden. In diesem Zusammenhang wollen wir aber auch den Radverkehr durch eine verbesserte Radmitnahmemöglichkeit auf unseren Buslinien fördern.
Nichts beschäftigte uns in den letzten Jahren mehr als die Verbesserung des ruhenden und fließenden Verkehrs auf unseren Ortsdurchgangsstrassen. Ob es um die Schaffung sicherer Fußgängerübergänge für unsere Schulkinder oder um den Lärmaktionsplan geht: nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden kann. Also: wir bleiben dran!
Unsere dörflichen Strukturen haben in den letzten Jahrzehnten eine unaufhaltbare Veränderung erfahren. Wir denken über neue Stätten der Begegnung für Alt und Jung nach. Das Internet wird nicht alles ersetzen. Unsere Fraktion will auch darüber mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Gespräch bleiben. Wir freuen uns darauf!
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